VDF Mitgliederversammlung am 11. September 2026

Wir haben derzeit als Forstbaumschulen zwei Hauptherausforderungen:
Die Witterung und die Auswirkungen der wiederholten Dürreperioden
sowie
überbordende bürokratische EU Initiativen zur Waldwirtschaft.
Die diesjährige Mitgliederversammlung der deutschen Forstbaumschulen befasst sich mit den oben genannten beiden Themen, denn damit lässt sich die Situation und die Perspektive der Forstbaumschulen auf
den einfachsten Nenner bringen. Die mittelständischen hochspezialisierten Produzenten von forstlichem Vermehrungsgut, zu denen auch die Aufbereiter des forstlichen Saatguts gehören, sind wie der gesamte landwirtschaftliche Sektor von der gesellschaftlichen Unterstützung abhängig.
Weit über eine Million ha Wald sind derzeit in Deutschland abgängig und gleichzeitig stellen sich Mangel an finanziellen Förderungen, Explosionen der Betriebskosten neben biotischen und abiotischen Extremsituationen einer gesunden Perspektive zur Versorgung und zum Absatz von forstlichem Vermehrungsgut in den Weg.
Wenn wir Wald wollen, müssen wir dafür etwas tun. Und der Beginn allen Waldes liegt im Saatkorn.
Deshalb werden wir vor allem über verwaltungspolitische Entwicklungen, die uns zusätzliche EU Verordnungen aufbürden, im Detail in der Versammlung bei Osnabrück (Georgsmarienhütte) diskutieren und in einer Zusammenfassung eine Erklärung abgeben.

